Horsti Schmandhoff

[Texte] [Kunst] [Fotografie] [Leben]

0 Anmerkungen

Unsichtbar - Sichtbar

William S. Burroughs in “A Man Within”:

"John Wheeler von Recognition Physic sagt, die Dinge existieren erst wenn sie bemerkt werden. Der Künstler bemerkt etwas, das für andere unsichtbar ist und stellt es auf Papier oder Leinwand dar. Etwas, das nicht existierte, bis er es bemerkte."



Abgelegt unter Kunst

4 Anmerkungen

"Minimal Art"; 24 cm * 24 cm * 3 cm; Tinte auf Papier auf Schaumstoffplatte auf Holz hinter Glas; 2013.(“Minimal Art”; 9.45 in. * 9.45 in. * 1.18 in.; ink on paper on foam sheet on wood behind glass; 2013)


"Minimal Art"; 24 cm * 24 cm * 3 cm; Tinte auf Papier auf Schaumstoffplatte auf Holz hinter Glas; 2013.
(“Minimal Art”; 9.45 in. * 9.45 in. * 1.18 in.; ink on paper on foam sheet on wood behind glass; 2013)

Abgelegt unter QRCode Kunst Art Minimal Art

1 Anmerkung

Nachdem die Süddeutsche gestern, am 17.12.2012, in der Print-Ausgabe als auch unter http://bit.ly/ULEM4P über die Renaissance der .gif-Animationen berichtet hatte (Zitat: “Vor allem auf dem momentan extrem beliebten Blog-Netzwerk Tumblr widmet sich ein großer Teil der Nutzer allein dem permanenten Erstellen und Teilen immer neuer Animationen.”), kommt nun hier auch ein Beitrag von mir. 


Nachdem die Süddeutsche gestern, am 17.12.2012, in der Print-Ausgabe als auch unter http://bit.ly/ULEM4P über die Renaissance der .gif-Animationen berichtet hatte (Zitat: “Vor allem auf dem momentan extrem beliebten Blog-Netzwerk Tumblr widmet sich ein großer Teil der Nutzer allein dem permanenten Erstellen und Teilen immer neuer Animationen.”), kommt nun hier auch ein Beitrag von mir. 

Abgelegt unter GIF Animation Kunst

0 Anmerkungen

Zum Zeitungssterben - aus aktuellem Anlass

Heute, am 07.12.2012 erscheint die Financial Times Deutschland (FTD) zum letzten Mal. Obwohl kein Abonent oder regelmäßiger Leser, macht es mich als Kultur- und Zeitungsliebhaber schon nachdenklich, dass schon wieder ein Printmedium verschwindet. 

Geschürt wurde meine Betroffenheit durch Berichte in der Süddeutschen Zeitung, die den Auflösungsprozess bei Gruner & Jahr begleiteten. Einstellung der FTD, eine ungewisse Zukunft für “Impulse”; und von “Börse-Online”, welches als Print (noch) erscheint. Ich persönlich bin ein bißchen skeptisch, ob der Durchmarsch des neuen Vorstands der Situation gerecht wird und ob sämtliche Optionen, die nun betroffenen Printtitel zu erhalten, wirklich ausgereizt wurden. Zu schnell verselbständigen sich manche Vorstellungen, die Aufsichtsräte beeindruckten. In Folge zu fixen Ideen geworden, werden sie mit einer Geschwindigkeit und Radikalität durchgesetzt, deren Vehemenz eigene Zweifel und Zweifler zum Schweigen und auf Linie bringen (sollen).
Neue Besen kehren gut, sagt man. Die Frage ist, auf wessen Kosten. Meine Gedanken sind in dieser Adventszeit insbesondere bei den betroffenen JournalistenInnen und deren Familien.

Aber man sollte nicht (jetzt schon) das unweigerliche Ende aller Printmedien verkünden. Die Ausgabe der Wochenzeitung “Die Zeit” vom 22.11.2012 nahm mit der Schlagzeile “Wie guter Journalismus überleben kann” die Diskussion über die Zukunft der Printmedien auf - und lenkte damit die Aufmerksamkeit auf ein Thema, welches uns als Leser und Bezieher von Tages- und Wochenzeitungen nicht unberührt lassen darf. 

Wir alle sollten uns den Lesegenuss, den uns unsere tägliche Zeitung nicht nur durch den gedruckten Inhalt bereitet, verdeutlichen. Und auch einmal darüber nachdenken, was es uns wert ist. Möchten wir noch unsere Zeitung morgens in den Händen halten, oder beim Frühstück über den Tablet-Bildschirm wischen, gleichsam wie wir die Krümmel von der Decke fegen? Welchen Wert haben aktuelle Informationen und hat sorgfältig recherchiertes Hintergrundwissen für uns? Und was billigen wir den JournalistenInnen zu?

Spiegel-Online befasst sich mit einem am heutigen Tag unter http://bit.ly/11Pjc4p erschienenen Kommentar aktuell mit dem Ende der FTD und dem vermehrt einsetzendem Zeitungssterben, wie dem der Frankfurter Rundschau, die unlängst in die Insolvenz ging. Auch wenn wir uns daran gewöhnt haben, (fast) jede Information irgendwann auch unentgeldlich im Internet zu finden, so ist dies sicherlich nicht für alle der Idealfall. Was bleibt für wen übrig, wenn sich die “Gewinne” nur noch aus den Anzeigenerlösen generieren, die neben veröffentlichten Texten auf den Online-Seiten eingeblendet werden?

Journalistik nur noch als Beiwerk, quasi zur Verkausförderung - das ist der falsche Weg. Alle sind gefordert, dem entgegen zu wirken: wir als Leser, die bereit sein müssen für Qualitätsjournalismus weiterhin zu zahlen - die JournalistenInnnen mit ihrer Pflicht, sich in ihre Texte voll einzubringen - die Vorstände, die in einer gedruckten Zeitung ein Kulturgut sehen sollten und nicht nur eine herkömmliche “Ware”. Eine Zeitung zu machen hat selten etwas mit Gewinnmaximierung zu tun. Wird dies dennoch angestrebt, so kann ich mich nur den letzten Zeilen des oben genannten Kommentars anschließen:

"Ein Geschäftsmodell, das darauf beruht, dass die, die den Inhalt liefern, nichts bekommen, das ist kein Geschäftsmodell, das ist Scheiße."

Und wenn die, die den Inhalt liefern,  nichts bekommen, was bekommen wir dann?



Abgelegt unter FTD Zeitung Journalismus Geschäftsmodell Kommentar

0 Anmerkungen

Die Wahrheit des Digitalen

Veröffentlichung im Zeit-Magazin Nr.41 vom 04.10.2012 bzw. auf www.zeit.de unter bit.ly/QL06ou:

PAOLO PELLEGRIN 

… Man darf in Guantánamo übrigens nur digital fotografieren.

ZEITmagazin: Warum das?
PAOLO PELLEGRIN

Pellegrin: Damit sie überprüfen können, ob die Fotos ihren Sicherheitsvorstellungen entsprechen. Jeden Abend kontrollieren sie, was man fotografiert hat. Man muss sich das so vorstellen: Am Abend fragen sie dich nach allen Speicherkarten, die an dem Tag benutzt wurden. Dann beginnt der Überprüfungsprozess: Sie laden die Bilder auf einen Computer. Dann schauen sie sich alle Bilder an und stellen sicher, Bild für Bild, dass keines gegen ihre Kriterien verstößt. Die Aufnahmen, die das tun, werden gelöscht, die anderen darf man behalten.

(Quelle: bit.ly)



Abgelegt unter digital Guantanamo Die Zeit

7 Anmerkungen

Augen zu.

Flucht in Träume
Flucht in Trauer
Flucht in Grübel
Flucht in Krankheit
Flucht in Ehe
Flucht in Glauben
Flucht in Jemandens Schoß.
Flucht in Trägheit
Flucht in Schlaf
Flucht in Hobbies
Flucht in Reisen
Flucht in Arbeit
Flucht in Unrast
Flucht in Unmaß
Flucht in Stress
Flucht in Bücher
Flucht in WebSites
Flucht in Spiele
Flucht in Filme
Flucht in Kaufen
Flucht in Sex
Flucht in Sport
Flucht in Tollheit
Flucht in Gefahr.
Flucht in Schlucken
Flucht in Trinken
Flucht in Spritzen
Flucht in Geißlung
Flucht in Streit
Flucht in Gewalt
Flucht in Selbstverletzung
Flucht in Selbstmitleid
Flucht in Einsamkeit
Flucht in Depression
Flucht in den Tod.
Flucht statt Innehalten
Tod statt Leben.



Abgelegt unter Lyrik Gedicht Flucht